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Meine 4 Lieblingsorte am Niederrhein

23.04.2021

Habt ihr auch einen Lieblingsort, an den ihr gerne denkt, ihr schöne Erinnerungen mit verknüpft oder den ihr immer wieder besucht? Ich habe mittlerweile jede Menge Lieblingsorte und bin sehr dankbar, euch mit meinem Blog daran teilhaben zu lassen. Vier davon möchte ich euch nochmal kurz vorstellen. Lust mit mir zurückzublicken?

  

Das Hausboot Niederrhein

Einer meiner ersten Blogbeiträge haben mich und meinen Fotografen Malte zum  Diersfordter Waldsee nach Wesel geführt und uns ganz schnell sprachlos gemacht – die unbeschreibliche Ruhe, der tief grüne Waldsee, die unberührte Natur gepaart mit der Möglichkeit, wirklich außergewöhnlich zu übernachten. Die Rede ist vom Hausboot Niederrhein von der lieben Familie Dingebauer. Mittlerweile gibt es sieben wunderschöne Hausboote, die schon beim Betreten sofort Urlaubsfeeling auslösen. Meine Highlights: Die unglaubliche Liebe zum Detail, die eigene finnische Sauna mit Panoramafenster inklusive Blick auf den See und die 60 m² große Terrasse mit gemütlichen Outdoormöbeln. Auch sonst findet man hier alles, was man braucht: eine kleine Küche mit einem Essplatz, ein Sofa, einen Kamin, ein Schlafzimmer, ein Badezimmer mit Dusche und Fußbodenheizung und vieles mehr. Geeignet sind die Hausboote übrigens, je nachdem, für welches man sich entscheidet, für zwei bis fünf Personen.

Von hier aus lassen sich auch schöne Wander- und Radtouren planen. Eine Wandertour habe ich sogar schon mal selbst genutzt und zwar die Hirschkäferroute. In der Nähe vom Hausboot gibt es aber auch Angelgewässer, eine Streuobstwiese mit rund 70 Obstbäumen, das Schloss Diersfordt, verschiedene Museen wie das LVR-Niederrheinmuseum Wesel und weitere tolle Ziele. Habt ihr kein Fahrrad dabei, könnt ihr euch eins auf dem Hof von Familie Dingebauer ausleihen, aber auch ein Wasserfahrrad, Kanus oder ein Segelboot. So kann man den Niederrhein aktiv entdecken und sich abends in der Sauna auf dem Hausboot oder bei einem Glas Wein auf der Terrasse entspannen.

Es gibt sogar die Möglichkeit, an einer privaten, geführten Exkursion auf dem See teilzunehmen und genau das, haben wir auch genutzt. Gemeinsam mit Dorothee und Volker Dingebauer ging es mit dem Elektroboot in den Sonnenuntergang vorbei an Nonnengänse, Schwänen und einer Kolonie Flussseeschwalben in Richtung Biberburg. Es war wirklich traumhaft und der kleine Rückblick erinnert mich wieder daran, diesen idyllischen Ort unbedingt nochmal zu besuchen, wenn das wieder möglich wird.

Ihr wollt meinen kompletten Blogbeitrag nochmal lesen? Hier findet ihr ihn:

https://niederrhein-tourismus.de/niederrhein-fraeulein/aussergewoehnlich-uebernachten-im-hausboot-niederrhein

 

Das Niederrheinische Freilichtmuseum

Dass das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Viersen in Grefrath einer meiner Lieblingsorte seit meiner Kindheit ist, habe ich euch ja schon verraten und ganz bald steht auch wieder ein Besuch an. Bisher durfte ich bereits zwei Mal das tolle Museumsgelände rund um die Dorenburg besuchen und entdecke dabei immer wieder Neues, auch dank Museumspädagoge Kevin Gröwig, der mich bei meinen Besuchen immer begleitet und mir auch die versteckten Ecken zeigt. Hier wird Kultur und Geschichte erlebbar gemacht und zu Nicht-Corona-Zeiten finden das ganze Jahr über tolle Veranstaltungen und spannende Workshops statt.

Was es hier alles zu bestaunen gibt?

  • historische Hofanlagen und Werkstätten wie z.B. ein Sägewerk aus Hinsbeck, eine Kornbrennerei aus Straelen oder die Miertzkate aus dem Kreis Kleve, die zeigen, wie Menschen früher gelebt und gearbeitet haben
  • ein museumseigener Tante Emma-Laden, geführt von dem Nettetaler Verein Kindertraum, in dem behinderte und nicht-behinderte Menschen zusammenarbeiten
  • eine Flachsdarre und eine Museumsweberei, die einen tiefen Einblick in die Geschichte der wichtigsten Kulturpflanze am Niederrhein geben
  • einen Museumsacker, der regelmäßig bewirtschaftet wird
  • ein Spielzeugmuseum mit einer riesigen Modelleisenbahn und vieles mehr…

Wenn ihr euch zwischendurch stärken wollt, müsst ihr unbedingt ins Pannekookehuus im Gebäude der ehemaligen Posthalterei aus dem 18. Jahrhundert aus Willich-Schiefbahn. Hier gibt es zahlreiche herzhafte und süße Pfannkuchen-Varianten. Mein Lieblings-Pfannkuchen ist der mit Thunfisch und Käse und wenn ich noch was Platz habe, oder mit meinem Fotografen Malte unterwegs bin, dann darf der Pfannkuchen mit Erdbeeren, Vanilleeis und Sahne nicht fehlen. Zugänglich ist das Restaurant übrigens auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums.

Für mich ist das Niederrheinische Freilichtmuseum einfach ein zauberhafter Ort mit viel Nostalgie und Charme und freue mich, bald wieder hier zu sein.

Meinen letzten Blogbeitrag zum Niederrheinischen Freilichtmuseum findet ihr hier:

https://niederrhein-tourismus.de/niederrhein-fraeulein/neue-highlights-im-niederrheinischen-freilichtmuseum

 

Die Tüschenbroicher Mühle

Unvergessen ist auch mein Besuch in der Tüschenbroicher Mühle in Wegberg, ein beliebtes Ausflugsziel, keine 15 Minuten von meinem Wohnort entfernt. Mein Highlight hier: Das Restaurant, das auf eine 100-jährige Tradition zurückblicken kann, und hervorragendes Essen und gehobene Gastlichkeit bietet. Großen Wert legen Geschäftsführer Jörg Krapoll und sein Team also nicht nur darauf, dass sich der Gast wohl fühlt, sondern auch auf eine leichte, ehrliche, authentische, saisonale und regionale Küche – und genau das, trifft es auch. Natürlich konnten wir uns selber davon überzeugen und ich habe selten so gut gegessen. Was es gab? Einen kleinen Gruß aus der Küche – Lachsterrine mit Fenchelsalat an Honig-Senf-Soße, aber auch verschiedene Brotsorten mit einem sehr leckeren Kräuter-Quark; als Hauptspeise ein Wiener Schnitzel vom Kalb mit einem lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat und mariniertem Rucola und als krönenden Abschluss ein Trifle von Rhabarber und Mascarpone und süßen Erdbeeren. Das i-Tüpfelchen: Wir saßen beim Essen übrigens direkt auf der Terrasse am Wasser mit einem tollen Blick auf den See und das Schloss.

Wenn ihr euch nach dem Essen die Beine vertreten oder euch sportlich leicht betätigen möchtet, findet hier jede Menge Möglichkeiten. Neben einer 18-Loch-Minigolfanlage könnt ihr euch auch ein Ruderboot leihen oder euch dabei noch ein Eis am Stiel am Kiosk genehmigen. Ist euch eher nach einem Spaziergang, kann ich euch die Tüschenbroicher Runde empfehlen, ein Premiumwanderweg mit vier Kilometern mit weiteren Sehenswürdigkeiten wie die alte Ölmühle oder die Ulrichskapelle.

Ich hoffe sehr, dass die Gastronomie bald wieder öffnen darf oder zumindest den Außenbereich, denn ein Besuch im Restaurant lohnt sich definitiv, aber auch die Gegend dort ist wunderschön. Und seien wir mal ehrlich – mehr Niederrhein geht nicht: Wasser, Wald, zwei Mühlen, eine alte Kapelle, ein altes Schloss…

Möchtet ihr noch mehr über meinen Aufenthalt dort erfahren, könnt ihr hier noch mehr lesen:

https://niederrhein-tourismus.de/niederrhein-fraeulein/die-tueschenbroicher-muehle-gehobene-gastlichkeit

 

Das Schloss Moyland

Auch hier durfte ich bereits zweimal zu Besuch sein und war jedes Mal wieder fasziniert, was für ein toller Ort das in Bedburg-Hau ist. Denn nicht nur das Ambiente im Schloss bzw. Museum ist ganz besonders, sondern auch die historische Schloss- und Gartenanlage ist ein Traum. Ich konnte damals nicht nur den Moyländer Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt erleben, sondern mich auch im Museum auf die Spuren von Joseph Beuys begeben.

In diesem Jahr ist übrigens auch das Beuys-Jahr und es gibt überall am Niederrhein und darüber hinaus tolle Aktion rund um diesen außergewöhnlichen Künstler. Vom 2. Mai bis zum 29. August findet im Schloss Moyland sogar eine Sonderausstellung mit dem Namen „Joseph Beuys und die Schamanen“ statt, die ich natürlich auch bald besuchen werde. Die Stiftung Museum Schloss Moyland ist sogar auch internationales Forschungszentrum zu Joseph Beuys und besitzt mit annähernd 6.000 Arbeiten, vor allen Dingen frühe Werke, die weltweit größte Sammlung an Werken von Joseph Beuys. Beeindruckend, oder? Wenn ihr also mehr über das künstlerische Schaffen von Beuys erfahren wollt, seid ihr hier genau richtig.

Das Besondere: Das Museum hat sogar eine eigene App mit der Ausstellungen & Co. lebendig werden und seit letztem Jahr gibt es auch eine grenzüberschreitende Spiele-App, die man hier nutzen kann – Sofias Smuggeling. Diese habe ich in meinem Blog schon mehrfach, auch in anderen Museen, getestet, und bin begeistert, wie interaktiv man ein Museum erleben kann und wie viel Spaß das macht. Ein Video dazu, wie ich die App im Schloss Moyland nutze, findet ihr hier. Mehr dazu erfahrt ihr auch in meinen Blogbeitrag:

https://niederrhein-tourismus.de/niederrhein-fraeulein/auf-der-jagd-mit-sofias-smuggling-mein-vierter-spielort-das-museum-schloss-moyland

Aktuell ist das Schlossgebäude bzw. das Museum übrigens Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 16.30 Uhr nach vorheriger Anmeldung und mit einem tagesaktuellen Corona-Test eines Testzentrums (erforderlich ab 6 Jahre) zugänglich. Der Besuch des Parks (täglich geöffnet) ist weiterhin ohne Voranmeldung und Schnelltest möglich. Hier könnt ihr noch bis August 16 Skulpturen aus Cortenstahl des Künstlers Robert Schad entdecken.

Was sind eure Lieblingsorte am Niederrhein?

 

 

 

 

2 Kommentare zu “Meine 4 Lieblingsorte am Niederrhein”

    Sandra says:

    Mein Lieblingsort am Niederrhein ist der Rheinabschnitt: 837- 845
    Von der Rheinpromenade Rees
    bis nach Grieth am Rhein. Ob zu Fuß oder mit dem Rad – ob über die Brücke oder mit den Fähren – ob mit Picknickkorb oder Speisen-to-go. Hier gibt es die tollsten Blicke über den Rhein. Hier gibt es alte Mauern und viel Grün.

    Nicole Marks says:

    Liebe Sandra, das hört sich aber auch toll an. Muss ich auch unbedingt mal hin. Danke für den Tipp. LG, Nicole

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Über mich

Ich bin Nicole, freie Journalistin, waschechte Niederrheinerin und ganz verliebt in meine Heimat!

Ich möchte euch mit zu meinen Lieblingsplätzen nehmen, Menschen und Unternehmen vorstellen, die den Niederrhein ausmachen, von tollen Events berichten, euch interessante Insider-Tipps in Sachen Shopping, Restaurants & Co. geben und noch vieles mehr – ihr dürft gespannt sein!

Ich freue mich, wenn ihr mich auf meiner Reise durch den Niederrhein begleitet!

 

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