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Meine genussvolle Auszeit im Waldhotel Tannenhäuschen

04.09.2020

Von allen Freunden und Bekannten denen ich erzählt habe, dass ich heute das Waldhotel Tannenhäuschen in Wesel besuchen darf, kam die gleiche Antwort: „Oh, da war ich schon mal, es ist so schön dort, man kann herrlich entspannen und erst das Essen…“ Also höchste Zeit, dass ich das 4,5 Sterne Hotel am Niederrhein selber einmal teste. Mein Plan heute: Nach einer Beautybehandlung genieße ich den 5.300 Quadratmeter großen Aqua Silva Spa inklusive Pools und Saunapark und lasse mich anschließend im Parkrestaurant kulinarisch verwöhnen – die perfekte kleine Auszeit, oder?

 

Kaum biegt man in die Straße „Am Tannenhäuschen“ in Wesel ein, hat man das Gefühl, man taucht in eine andere Welt ein: Vor meinem Fotograf Malte und mir liegt eine große Parklandschaft und mitten drin steht erhaben das Waldhotel Tannenhäuschen, das es schon seit 1902 (!) gibt. In der großzügigen Lobby mit gemütlichen Sofas werden wir bereits von Hoteldirektor Daniel Brünenberg und Spa-Leiterin Roswitha Benner erwartet und herzlich empfangen. Nach einer kleinen Ablaufbesprechung erfahre ich, auf was ich mich heute noch freuen darf und werde direkt von Kosmetikerin Heike Blits in einen privaten Spa-Bereich geführt.

Individuelle Schönheit

Mit einem eigenen Badezimmer und einem großen Raum mit zwei Behandlungsstühlen ausgestattet, begeistert mich in dem Private-Spa auch der schöne Ausblick auf die stilvolle Außenterrasse des Parkrestaurants. Schnell schlüpfe ich in einen etwas luftigeren Bikini und werde mit ein paar kuscheligen Handtüchern zugedeckt. „Hast du irgendwelche Unverträglichkeiten oder Besonderheiten, die ich bei der Behandlung beachten muss? Oder hast du spezielle Wünsche?“, fragt mich die gelernte Kosmetikerin bevor es losgeht. Aber da ich das verneine, kann mein 80-minütiges Beautyprogramm „Individuelle Schönheit“ starten. „Du hast eher eine normale bis Mischhaut und da benutzen ich Produkte von Clarins“, erklärt mir Heike. „Nach einer sanften Reinigung, einer Augenbrauenkorrektur, einem klärenden Peeling und Tiefenreinigung, folgt die entspannende, pflegeintensive Gesichtsmassage. Die revitalisierende Maske sowie abschließende Tagespflege runden das Programm dann wirkungsvoll ab.“ Ich war schon ewig nicht mehr bei einer Kosmetikerin und muss feststellen, dass ich wirklich was verpasst habe. Memo an mich: Zu Hause direkt den nächsten Kosmetik-Termin buchen! Ich genieße wirklich jede Minute und komme dank Heike komplett zur Ruhe. Während der Behandlung verrät sie mir, dass sie seit fast acht Jahren schon Teil des Teams ist und froh ist, dass das Tannenhäuschen nach dem Lockdown wieder Gäste empfangen darf. Zum Abschluss zaubert mir Heike noch ein wunderschönes Tages-Make-Up und gestylt und erholt geht es direkt zum 5.300 Quadratmeter großen Aqua Silva Spa.

Wellness pur auf 5.300 qm

Hier treffen wir uns wieder mit der Spa-Leiterin Roswitha Benner, die uns auf eine kleine Führung durch den Wellness-Bereich einlädt. Unser Startpunkt – die Spa-Rezeption. „Hier können unsere Gäste auch komplett einchecken, so haben sie nur eine Anlaufstelle und können direkt ihren Urlaub bzw. vielleicht schon die erste Behandlung genießen“, erklärt Roswitha. „In der ersten Etage haben wir nämlich unseren zweiten, großen Kosmetikbereich mit 27 Behandlungsräumen. Insgesamt 45 ausgebildete Mitarbeiter sorgen hier dafür, dass sich unsere Gäste rundum wohl fühlen. Ich selber bin seit elf Jahren dabei und meine Arbeit macht mir hier wahnsinnig viel Spaß.“ Schön zu hören, denn genau so sollte es sein und das merkt man auch. „Ich habe auch ein paar Lieblingsecken hier im Aqua Silva Spa und zwar gehören u.a. die kleinen Holzhütten hier vorne im Saunapark dazu, die wir für Massagebehandlungen nutzen“, schwärmt Roswitha. „Ein Bereich, der jetzt bald renoviert wird, ist unser Spa-Bistro. Das ist ein bißchen in die Jahre gekommen und vielleicht schon im Herbst eröffnen wir auch unseren beheizten Außenpool, da beginnen in Kürze die Bauarbeiten.

Eine Etage tiefer kann der Hotelgast unseren kleinen Fitnessbereich, unsere Kursprogramme oder ganz spezielle Wellness- und Beautyarrangements nutzen, die wir auch individuell auf den Gast zuschneiden können. So, jetzt aber genug erzählt und gezeigt, jetzt dürft ihr alleine die drei Pools, die sieben Saunen, die zahlreichen Ruhebereiche und die Liegeplätze in unserer grünen Parkanlage ausgiebig erkunden und testen“. Ausgestattet mit zwei Handtüchern, einem Bademantel und ein paar Badeschläppchen geht es in die Umkleidekabine, schnell unter die Dusche und direkt ins kühle Nass in den Aktivpool. Hier können wir ganz entspannt ein paar Bahnen schwimmen, wechseln aber auch mal in das Whirlpool-Solebecken mit verschiedenen Whirl-Zonen. Da heute perfektes Wetter ist, nutzen wir die Liegeplätze im Freien, um uns etwas auszuruhen, denn gleich erwartet mich noch eine kleine Premiere.

Von der Ruusu- bis zur Maa-Sauna

Da ich nicht so der Saunagänger bin und das auch noch nie groß getestet habe, bin ich heute mal mutig und taste mich langsam mal ran. Roswitha hat mir da vorab ein paar Tipps gegeben, worauf ich achten muss und betont, dass ich für den Anfang nicht mehr als drei verschiedene Saunen a zehn Minuten testen sollte. Mein erstes Sauna-Ziel befindet sich in einer großen Holzhütte – die Ruusu- bzw. Rosen-Sauna mit 85 Grad. Eine Kristall-/Edelsteinsauna, in der Rosenwasser auf einem Rosenquarz verdampft. Das ätherische Öl sorgt dabei für ein besonderes Dufterlebnis. Am Anfang hatte ich zwar kurz das Gefühl, dass mein Gesicht anfängt zu schmilzen, aber das ist eigentlich nur eine reine Gewöhnungssache und man tut dem Körper ja nachweislich etwas Gutes. Danach kühle ich mich erstmal ab und nutze das Kneipp-Becken direkt neben der Hütte, bevor ich mich an die Urform der finnischen Sauna wage – die Maa-Sauna mit 110 Grad. Traditionell aus dicken Kiefer-Rundstämmen errichtet, sorgt im Inneren ein mit Holz befeuerter Kamin nicht nur für ein bißchen Romantik, sondern auch für wohlige Wärme und eine niedrige Luftfeuchtigkeit. Ich denke, dass reicht mir als Sauna-Neuling für heute schon und so langsam müssen wir uns auch für das Abendessen im Parkrestaurant fertig machen.

Schicke Gemütlichkeit

Zu diesem holt uns Hoteldirektor Daniel ab und erzählt uns auf dem Weg mehr über das Tannenhäuschen. „Seit 118 Jahren ist Familie Hetzel schon im Besitz dieses besonderen Ortes. Sie waren damals die Wellness-Pioniere und haben viele Jahre mit viel Liebe zum Detail das Waldhotel zu der beliebten Institution gemacht, die sie heute ist“, erzählt uns Daniel die Geschichte des Waldhotels. „Um mehr Zeit für die Familie zu haben, hat Familie Hetzel dann 2019 das Traditionshaus in die erfahrenen Hände der halbersbacher hospitality group übergeben. Vieles ist so geblieben, aber es wird auch nach und nach zeitgemäß modernisiert, damit die Geschichte des Hauses in Ehren gehalten wird.“ Ich finde, dass ist die perfekte Lösung. Klar, das Waldhotel ist nicht mega modern, aber das würde auch gar nicht passen und der Charme der schicken Gemütlichkeit, die sich hier wie ein roter Faden durch das Hotel zieht, würde verloren gehen. „Das freut mich zu hören, viele Gäste denken so und kommen immer wieder gerne hier hin“, freut sich Daniel und führt uns zu unserem Tisch auf die großzügige Außenterrasse.

Genuss pur von Lukas Eversmeier

„Sucht euch gerne aus, was ihr mögt. Unser Küchenchef Lukas Eversmeier ist mit 27 Jahren einer der jüngsten Küchenchefs Deutschland und bringt euch das Essen dann“, entlässt uns Daniel in den Abend und so langsam knurrt auch mein Magen. Die Bedienung ist super aufmerksam und freundlich und die Karte sehr übersichtlich, was mir persönlich sehr gut gefällt. Meine Wahl fällt auf Büffelmozzarella mit Wassermelone, Erdnuss und Basilikum als Vorspeise. Eine ungewöhnliche Kombination, die perfekt zusammen harmoniert. Großes Lob an Lukas an dieser Stelle! Bei der Hauptspeise bleibe ich meiner Schnitzelliebe treu und entscheide mich für das Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat und Frankfurter Grüne Sauce. „Statt Preiselbeer-Sauce mal eine andere Ergänzung, die auch super passt“, bestätigt mir Lukas beim Servieren. Für mich ideal, denn ich mag gar keine Preiselbeer-Sauce und freue mich über diese gelungene Abwechslung. Malte ist übrigens von seiner Speisenauswahl auch mehr als begeistert – Beef Tatar mit Granny Smith, Rote Beete und Meerrettich und rosa Flanksteak mit Tannenhäuschen Fritten, Pfannengemüse und Trüffeljus. Alles hat uns wirklich hervorragend geschmeckt. Vielen Dank an dieser Stelle an Lukas und sein Team – ganz großes Genuss-Kino! Mehr als gesättigt und erholt, endet leider schon der schöne Tag im Waldhotel Tannenhäuschen, aber ich werde bestimmt wiederkommen.

Ihr wollt sofort buchen und einen Tag oder gleich ein ganzes Wochenende im Waldhotel Tannenhäuschen einchecken? Kann ich sehr gut verstehen… hier findet ihr weitere Infos:

https://niederrhein-tourismus.de/freizeit/waldhotel-tannenhaeuschen-2

https://niederrhein-tourismus.de/gastgeber/waldhotel-tannenhaeusschen

 

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