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Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt vor der historischen Kulisse von Schloss Moyland

Zwischen Schmiedekunst, Schauspiel und Leckereien

14.11.2016

Niederrhein – Advents- und Weihnachtsmärkte gibt es in-zwischen wie Sand am Meer. Um sich im Markt der Märkte einen Namen zu machen, braucht man etwas ganz Besonderes, ist sich Jannie Uhlenbrock-Lueb von der Stiftung Museum Schloss Moyland sicher. Sie half mit, den Kunsthandwerker-Markt in Bedburg-Hau zu einem der bekanntesten Weihnachtsmärkte am Niederrhein zu machen. Ihr Weg: der Fokus auf ein Thema. Andere Märkte der Region folgen ihrem Beispiel.

„Man muss für etwas stehen und braucht den Mut zur Nische“, erzählt Jannie Uhlenbrock-Lueb, die gemeinsam mit der Gemeinde Bedburg-Hau den Weihnachtsmarkt – Mittwoch, 7. Dezember, bis Sonntag, 11. Dezember –organisiert. Ihr Weg: die bedingungslose Ausrichtung auf echtes Kunsthandwerk. „Es geht uns darum, Dinge zum Markt zu holen, die es sonst nirgendwo gibt. Die Menschen dafür zu finden, ist aber schwierig“, so die Organisatorin des Weihnachtsmarkts weiter.

Der Fokus gehe dabei immer mehr Richtung Unikat. Hoch-wertige und handgemachte Teddybären, die sich nie gleichen, handgeschöpftes Geschenkpapier, selbst Gesponnenes und Gewebtes. Denn Baumschmuck und Dekoartikel, Glas- und Holzarbeiten hätten manche andere Weihnachtsmärkte auch. Der Unterschied liege beim inzwischen 19. Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt auf Schloss Moyland in der Qualität. Potenzielle Aussteller werden vor ihrer Teilnahme genau geprüft, die Qualität der Arbeiten aber auch die Arbeitsweisen genau angeschaut, so Jannie Uhlenbrock-Lueb.

Inzwischen scoutet sie Kunsthandwerker regelrecht und nimmt dafür weite Wege in Kauf. Jüngst war sie im Wend-land unterwegs, um sich einen Kunsthandwerker anzuschauen. Die Kontakte zu allen Ausstellern zu knüpfen, dauerte Jahre. Der Lohn: In diesem Jahr können die Veranstalter im historischen einmaligen Ambiente von Schloss Moyland rund 100 Kunsthandwerker aus ganz Europa zum Markt begrüßen.
Einmalige Angebote, Alleinstellungsmerkmale, diesen Weg verfolgen auch andere Weihnachtsmärkte am Niederrhein. So setzen etwa die Veranstalter in Hünxe-Schermbeck zum Markt „Schöne alte Weihnachtszeit“ (Samstag, 10. Dezember, 10 bis 19 Uhr) auf historisches Ambiente. Die Innenstadt präsentiert sich im Lichterglanz, die Aussteller und über 100 Schauspieler zeigen traditionelle Gewandungen, Handwerk und Arbeitsweisen aus früherer Zeit. Besucher treffen auf Bierkutscher und Knechte, Landfrauen und niederrheinische Spezialitäten wie Schwarzbrot mit Rübenkraut. Kleine Spielszenen unterhalten zusätzlich die Besucher. Zudem sind auch die Geschäfte bis 19 Uhr geöffnet.

Dass auch der Mix aus Ausstellern, Bühnenauftritten und künstlerischer Lichtinstallation zu einem besonderen Markt führen kann, zeigt sich beim Romantischen Weihnachtsmarkt „Cirque de noel“ im niederrheinischen Freilichtmuseum Dorenburg bei Grefrath mit seiner historischen Wasserburg (25. bis 27. November sowie 2. bis 4. Dezember, je von Freitag bis Sonntag). Die Künstlerin Kirsten Sauer taucht den Ort in ein Meer von Fahnen, Ölfackeln und Projektionen. Dazu gibt es Gaukler- und Feuerschluckerauftritte, Back-haus, Schmiede, Sägewerk und vieles mehr sowie Rezepte wie aus Omas Kochbuch. Über 100 Künstler bevölkern das Gelände des Freilichtmuseums, zeigen Arbeiten und unter-halten mit launigen Monologen.
Alle Termine der Advents- und Weihnachtsmärkte findet man auf den Internetseiten der Niederrhein Tourismus GmbH unter www.niederrhein-tourismus.de. Zusätzliche Ausflugstipps gibt es hier: www.niederrhein-tourismus.de/auszeit

 

Weitere Informationen zu Eintrittspreisen und Angeboten der Weihnachtsmärkte gibt es unter:
www.weihnachtsmarkt-moyland.de
www.romantischer-weihnachtsmarkt.net
www.wg-schermbeck.de

 

Bildzeile:
Stimmungsvoll: Der Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt vor der historischen Kulisse von Schloss Moyland.
Foto: Stiftung Museum Schloss Moyland, lokomo-tiv.de/Abdruck honorarfrei

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