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Neues vom Wunderland Kalkar am Niederrhein – Karussell- trifft Pommes-Liebe

03.06.2022

Als ich gehört habe, dass ich nochmal ins Wunderland Kalkar fahren darf, musste ich direkt an zwei Dinge denken: die leckeren, gratis Pommes und die zahlreichen Fahrgeschäfte, die mich an meine Kindheit erinnern. Aber es gibt nicht nur zwei gute Gründe nach Kalkar zu fahren. Allein die Kulisse des Wunderland Kalkar ist einzigartig – ein echtes Kernkraftwerk, was nie ans Netz gegangen ist. Dazu kommen 429 Hotelzimmer, drei Restaurants, sieben Themenkneipen und ein riesiges Messe- und Eventgelände. Mein erster Weg führt mich heute allerdings zum Herzstück in Kernie’s Familienpark, der nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt…

  

Yeah, endlich mal wieder Kind sein! Schon auf der Fahrt ins Wunderland Kalkar überlege ich mir, auf welche Fahrgeschäfte ich gehe und was wir zuerst machen. Aber auch auf die Neuerungen, von denen mir PR & Marketing Managerin Tamara Deumers schon im Vorfeld erzählt hat, freue ich mich. Mit ihr sind wir auch gleich zu einem kleinen Rundgang verabredet.

Als wir uns dem Gelände nähern, sehe ich schon von Weitem das Wahrzeichen bzw. den Mittelpunkt des Wunderland Kalkar – ein Kühlturm des ehemaligen Kernkraftwerkes, der aber nicht typisch grau ist, sondern mit einem schönen Bergszenario bemalt ist. Hierhinter verbergen sich übrigens gleich mehrere Attraktionen, über die ich euch später mehr verrate. Der Parkplatz ist für einen Wochentag gut gefüllt und unser erster Weg führt uns, vorbei an den Kassen, zur modernen Rezeption. Hier checkt ihr übrigens auch ein, wenn ihr Übernachtungsgäste seid.

„Schön, dass ihr wieder da seid“, begrüßt uns Tamara. „Kaum zu glauben, dass seit eurem letzten Besuch zwei Jahre vergangen sind. Ich nehme euch mal mit auf einen kleinen Rundgang und zeige euch, was sich in der Zwischenzeit getan hat oder was ihr noch nicht gesehen habt.“ Das hört sich nach einem Plan an und wir folgen unauffällig.

 

 

Meet & Eat

Den ersten Stopp machen wir im frisch renovierten Buffet-Restaurant. Das kenne ich noch von meinem ersten Besuch, aber es erstrahlt im komplett neuen Glanz bzw. im coolen Industrial Stil. Es wirkt alles viel offener, heller und moderner und besonders gut gefällt mir der Selbstbedienungsbereich mit den verschiedenen Bereichen von der Salatbar bis zur Grillstation, die den schönen Titel „Meet & Eat Buffet“ trägt. „Bis zu 1.000 Personen haben hier Platz. Morgens gibt es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, mittags warten kalte und warme Speisen auf die Gäste, den ganzen Tag über gibt es Kaffee & Kuchen und abends kann man sich sein eigenes Menü zum Dinner zusammenstellen. In den All-inklusive-Genuss von unserem kleinen Schlaraffenland kommen aber nicht nur Hotelgäste, sondern auch Tagesgäste, die zusätzlich ein Tagesarrangement gebucht haben“, erklärt Tamara das Konzept und lädt uns ein, das Angebot gleich selber mal zu testen.

Gleich nebenan, in der „gemütlichen Ecke“ des Restaurants, die ebenfalls neu renoviert wurde, kann man sich nach dem Essen entspannen, abends nochmal eine Kleinigkeit an der Snack & Bites-Bar genießen, sich ein Getränk oder Eis ziehen, eine Runde Billard spielen oder seinen Kindern beim Toben im Bällebad oder Rutschen beobachten.

 

 

Vom Steakhouse in die Kneipenstraße

„Wir haben auch noch ein gemütliches und uriges Steakhouse, unser Á la Carte-Restaurant, in dem man sich selbst sein 3-Gänge-Menü von unserer Karte gegen einen Aufpreis zusammenstellen kann. Das zeig ich euch auch mal“, ergänzt Tamara und führt uns durch ein paar Gänge zum nächsten Restaurant. Was alle Restaurants gemeinsam haben? Hier wird Qualität großgeschrieben. „Darauf haben wir schon immer Wert gelegt und daran ändern auch die aktuellen höheren Nebenkosten für Lebensmittel & Co. nichts“, betont Tamara.

Und wer abends nach dem leckeren Essen noch Lust auf einen Absacker hat, kann den im Übrigen in der unterirdischen Kneipenstraße in den sieben verschiedenen Themenkneipen zu sich nehmen und auch das Tanzbein schwingen. Anschließende Übernachtungsmöglichkeiten hat das Wunderland Kalkar ausreichend.

 

 

Insgeamt 429 Zimmer

„Bevor ihr auf eigene Entdeckungstour geht, zeige ich euch noch schnell unsere Familien- und Doppelzimmer gleich gegenüber im Hotel Rosalie“, führt uns Tamara in eines der Hotels. Insgesamt 429 Zimmer bietet das Wunderland Kalkar. „Unser Wunderland wird aber nicht nur von Familien genutzt, sondern auch von vielen Tagungsgästen. Dafür haben wir 20 Tagungsräume für bis zu 400 Personen“, ergänzt Tamara. „Aktuell sind wir sehr gut gebucht und am Wochenende war hier ein großes Tanzsport-Event und wirklich jedes Zimmer war belegt.“ Eine komplette Übersicht über alle Arrangements vom Sonntag-Spezial über den Urlaubsdeal bis zum Wochenendarrangement bekommt ihr hier.

 

 

Vom Karussell bis zum Mini-Riesenrad

„Noch ein Tipp, bevor ihr den Familienpark erkunden dürft. Um 14 Uhr ist die nächste Vorstellung vom Circus Maximum hier auf dem Gelände, das lohnt es sich auf jeden Fall, hier vorbeizuschauen.“ Ich war schon ewig nicht mehr im Zirkus, also steht der auf jeden Fall auf unserem „To Do-Zettel“.

Als erstes zieht es mich aber zu „Merry Go Round“ – ein Pferdekarussell, bei dem man auf seinem Lieblingspferd Platz nehmen und die erhöhte Aussicht genießen kann. Ich darf ganz allein ein paar Runden drehen und fühle mich echt wieder wie ein kleines Kind. Mit einem breiten Dauerlächeln im Gesicht fahre ich als nächstes eine Runde mit dem LKW im „Convoy“. Leider passe ich nicht in den LKW rein, aber zumindest obendrauf und fahre auf Schienen durch die Gegend. Dann geht es spontan direkt auf das Fahrgeschäft „Regatta“, welches gerade die letzten Piraten mit an Bord nimmt. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass es so schnell ist und gebe unwillkürlich während der Fahrt ein paar Quietschgeräusche von mir.

Jetzt brauche ich eine kurze Pause und diese gönne ich mir auf dem Mini-Riesenrad. Das Beste hier: Der überwältigende Blick über den gesamten Park. Das Riesenrad befindet sich übrigens auf dem Brüter-Museum, in dem ihr mehr über das Atomkraftwerk erfahrt. Gleich daneben wirken alte Gebäudeteile des Atomkraftwerkes wie ein gigantischer Lost-Place, eine wirklich überwältigende und einzigartige Kulisse, die ihr hier zu sehen bekommt.

 

 

Kleine kulinarische Pause

Bevor wir weiter auf Entdeckungstour gehen, stärken wir uns noch schnell im Buffet-Restaurant. Die Auswahl ist immens und ich starte vorbildlich beim Salat-Buffet. Aber auch die warmen Speisen sehen verlockend aus. Heute gibt es Königsberger Klopse, Gemüsereis, Kartoffeln, Spinatlasagne, Bratwurst, Hähnchenbällchen, Rindergulasch und Grün- und Rotkohl. Besonders angetan hat es mir aber das niederländische Buffet mit super knusprigen Pommes, saftigem Kibbeling und Fleischkroketten sowie süßen Mini-Frikandel, die alle auf meinem Teller landen.

 

 

All-inklusive

Gut gestärkt geht es direkt in den Circus Maximum, der mit fantastischen Künstlern, überragenden Acts und einer extra Portion Humor ein unvergessliches Zirkuserlebnis liefert. Die Vorstellungen um 14 und 16 Uhr sind übrigens gratis und ergänzen das All-inklusive-Angebot des Parks.

Inkludiert im Eintrittspreis sind auch die Pommes, Eis, Softgetränke, Kaffee und Tee, die ihr euch bequem selbst nehmen und zapfen könnt. Die Stationen findet ihr direkt am anfangs schon erwähnten Kühlturm, der über das Wunderland ragt. An diesem befindet sich eine große Kletterwand und im Inneren versteckt sich der Vertical Swing – ein 58 Meter hohes Kettenkarussell. Das habe ich vor zwei Jahren schon bezwungen, aber mit meiner leichten Höhenangst war mir das Ganze nicht ganz so geheuer. Allerdings war die Aussicht von ganz oben einfach nur gigantisch und man konnte nicht über den Rhein schauen, sondern auch die Umgebung genießen. Kleiner Tipp: Der Kühlturm dient auch als Echoland, was mein Fotograf ausgiebig genutzt hat. Was es sonst noch alles für tolle Attraktionen im Familienpark gibt, könnt ihr hier nachlesen.

Zum Abschluss widme ich mich noch schnell einem Greifarm-Automat, holen uns an der besagten Station noch ein paar Pommes und was zum Trinken, setzen uns an die mit Holzbänken und Strandkörben bestückte Beachbar, lehnen uns zurück, lassen den Tag Revue passieren und genießen die wunderbare Aussicht auf den Rhein.

 

 

Gut zu wissen

Die genauen Öffnungszeiten im Wunderland Kalkar am Niederrhein findet ihr hier. In der Regel sind diese jeden Tag von 10 bis 17 Uhr und im Juli und August bis 18 Uhr. All-inklusive-Tickets kosten für Personen ab 1,30 Meter 37,95 Euro, für Kinder bis 1,29 Meter 32,95 Euro, Erwachsene 65+ ebenfalls 32,95 Euro und wenn ihr ein Nachmittagsticket von 14 bis 17 Uhr oder von 15 bis 18 Uhr möchtet, zahlt ihr nur 15,95 Euro. Kinder von 0 bis einschließlich zwei Jahren zahlen nichts.

Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung und kosten an der Kasse 7,50 Euro pro Tag (6 Euro online). Bucht ihr eine Übernachtung ist das Parken kostenlos.

Mehr Infos findet ihr hier:

https://niederrhein-tourismus.de/freizeit/wunderland-kalkar-ausflugstipps

https://niederrhein-tourismus.de/gastgeber/unterkuenfte/hotel/entdecken-sie-fuer-sich-neue-energie-zum-mitnehmen

 

 

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Über mich

Ich bin Nicole, freie Journalistin, waschechte Niederrheinerin und ganz verliebt in meine Heimat!

Ich möchte euch mit zu meinen Lieblingsplätzen nehmen, Menschen und Unternehmen vorstellen, die den Niederrhein ausmachen, von tollen Events berichten, euch interessante Insider-Tipps in Sachen Shopping, Restaurants & Co. geben und noch vieles mehr – ihr dürft gespannt sein!

Ich freue mich, wenn ihr mich auf meiner Reise durch den Niederrhein begleitet!

 

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