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Liebling Moyland

Unsere Sammlung – Deine Geschichte

Neue Perspektiven auf die Sammlung eröffnet die Ausstellung Liebling Moyland. Unsere Sammlung – Deine Geschichte anlässlich des 20-jährigen Museumsjubiläums: Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter/innen haben ihr „Lieblingswerk“ ausgesucht und erzählen ihre persönliche Geschichte über ihre Auswahl.

Unsere Sammlung
Für die Ausstellung haben insgesamt 82 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die in der Stiftung Museum Schloss Moyland gearbeitet haben oder dort aktuell tätig sind, ca. 100 Exponate ausgewählt: Werke der Malerei, Grafik, Skulptur, Objekte des Kunsthandwerks, Fotos und Postkarten aus der Museumssammlung sowie einige Archivalien aus dem Joseph Beuys Archiv.
So gibt die Ausstellung einen facettenreichen Überblick über nahezu alle Bereiche der Sammlung und eröffnet ungewöhnliche Bezüge und Dialoge zwischen den ausgestellten Exponaten.
In der Ausstellung vertreten sind z.B. Werke von René Acht, Joseph Beuys, James Lee Byars, Heinrich Campendonk, Jo Gijsen, Gotthard Graubner, Johann Peter Heek, Erwin Heerich, Tadashi Kawamata, Jacobus Kloppen-burg, Käthe Kollwitz, Gerhard Marcks, Lori Nix, Gábor Ösz, Willem den Ouden, Blinky Palermo, André Thomkins und Wolf Vostell.
Deine Geschichte
Erstmalig werden in dieser Ausstellung die Beweggründe für die Auswahl der einzelnen Exponate auch direkt für den Museumsbesucher nachvollziehbar. Denn neben jedem Werk ist die dazugehörige persönliche Geschichte der Mitarbeiter/innen unmittelbar zu erfahren. Dabei sind die Auswahlkriterien so vielfältig wie die Persönlichkeiten der Mitarbeiter/innen. Es sind individuelle Erfahrungen, Erinnerungen und Vorlieben, die parallel zu kunsthistorischen Aspekten, eine Arbeit zu einem „Lieblingswerk“ haben werden lassen: Kunstwerke als berufliche oder private Wegmarken oder als Ratgeber, als Auslöser für Erinnerungen an einen geliebten Menschen oder als Reflexion über das eigene Tun sowie als Türöffner für neue Sichtweisen.

Individuelle Kunsterfahrung
Die Ausstellung stellt neben der eigenen Sammlung vor allem die individuelle Wahrnehmung von Kunst in den Fokus. Damit eröffnet sie über eine sinnlich-emotionale Kunsterfahrung neue Möglichkeiten in der Betrachtung und Aus-einandersetzung mit Kunst
Geschichte der Sammlung, „Moyländer Hängung“ und Gegenwart
Durch die persönlichen Geschichten der Mitarbeiter/innen werden auch As-pekte der Sammlungsgeschichte mit den Brüdern Hans und Franz Joseph van der Grinten lebendig. Dabei darf die dichte „Moyländer Hängung“ nicht fehlen, die von 1997 bis 2010 die Sammlungspräsentation geprägt hat.
Ein filmischer Gang durch die Ausstellungsräume im Schloss am letzten Tag der „Moyländer Hängung“ gibt davon Zeugnis. Seit der Wiedereröffnung 2011 mit dem neuen Museumskonzept und den jährlichen Sammlungs-wechseln KUNST.BEWEGT hat sich der museale Umgang mit der Sammlung entscheidend verändert. Den Weg des Museums seit 20 Jahren haben viele Mitarbeiter/innen begleitet und sie haben durch ihr Engagement entscheidend dazu beigetragen, dass das Museum Schloss Moyland heute zu den wichtigsten Museen in Nordrhein-Westfalen zählt und weit über die deutsch-niederländische Grenzregion hinaus bekannt ist.
Soziale Medien und Interaktion
In den Sozialen Medien – bei Facebook, Twitter und YouTube – gibt das Museum mit dem Hashtag #moylove Einblicke hinter die Kulissen und präsentiert Personen und Lieblingswerke anhand von Texten, Fotos und Videos.
Nicht nur digital, sondern auch analog vor Ort sind Besucher eingeladen, sich zu beteiligen. In der Ausstellung können Museumsbesucher auch aktiv ihren persönlichen Favoriten auswählen. Zudem haben Besucher die Wahl, auf 7 unterschiedlichen Themenrouten die Ausstellung in kurzen Rundgängen zu entdecken.

Mehr zu entdecken gibt es auf www.moyland.de.